MARIE-CLAUDE SCHMITTER FOLGT AUF SEBASTIAN SEIDLER – FRANZÖSIN LEITET LIONS

von Jennifer Gründler

Bei der wohltätigen Lions-Bewegung wechselt die Präsidentschaft turnusgemäß jedes Jahr. Marie-Claude Schmitter aus dem elsässischen Saint Louis ist damit womöglich die erste und einzige Französin, die einem Lions Club in Deutschland vorsteht. Das Motto ihrer Präsidentschaft lautet dementsprechend: "Trinationalität - in Vielfalt geeint". Damit lehnt sich Schmitter an die Devise der EU an, wonach verschiedene europäische Kulturen und Sprachen den Kontinent bereichern. Laut Marie-Claude Schmitter unterscheiden sich auch die Lions Mitglieder in ihrer Herkunft, in ihren Berufen und ihrer Denkweise. Einig seien sich aber alle darin, durch ihr Engagement den Mitmenschen dienen zu wollen. Bei Ausflügen und durch Vortäge von Referenten will die neue Präsidentin die "europäische Dimension des Dreiländerecks" verdeutlichen.

 

Gute Nachrichten überbrachte der scheidende Präsident Sebastian Seidler den Mitgliedern des Lions Clubs: Die Lehrer der Friedlinger Rheinschule möchten demnach gerne zusammen mit den Lions das Präventionsprogramm "Klasse 2000" umsetzen und flächendeckend in allen Klassen einführen. Bei dem Programm lernen Grundschüler, was sie selbst tun können, damit es ihnen gut geht und sie sich wohl fühlen.  Lehrer und speziell geschulte Gesundheitsförderer geben den Schülern dazu die wichtigsten Kompetenzen mit auf den Weg. Das Engagement im Rahmen der "Klasse 2000" wird auf Dauer das zentrale Förderprojekt des Lions Clubs Weil am Rhein sein. Der Club trägt sämtliche Kosten des Projekts und wird sicherstellen, dass nach und nach alle Klassen der Rheinschule in den Genuss der Förderung kommen können. Seidler und Schmitter sehen darin ein Bekenntnis zur Stadt Weil am Rhein und zum traditionellen Förderschwerpunkt im Bereich Kinder, Jugend und Integration

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