Lions-Präsident Seidler wirbt für Werte in der Gesellschaft

von Jennifer Gründler

Nach Terroranschlag von Berlin

Weil am Rhein: Der Präsident des Weiler Lions Clubs, Sebastian Seidler, hat bei der Weihnachtsfeier des Clubs ein leidenschaftliches Plädoyer für Toleranz, Offenheit und Solidarität in der deutschen Gesellschaft gehalten. 24 Stunden nach dem Terroranschlag von Berlin äußerte Seidler zwar Verständnis dafür, dass sich Angst und Verunsicherung bei vielen breit machten. Der Lions Präsident und Weiler Anwalt Sebastian Seidler hält die Reflexe, sich gegen Neues, Fremdes oder Unbekanntes abzuschotten, jedoch für falsch: „Falsch deshalb, weil sie verleugnen, wofür unsere Gesellschaft steht, was die Errungenschaften nach Jahrhunderten des Isolationismus, des Kampfes gegeneinander sind.“ Seidler verwies auf das Ziel der Lions Bewegung als größter Nichtregierungsorganisation der Welt, Menschen über alle Grenzen und Unterschiede hinweg darin zu vereinen, Gutes zu tun. Mit seinen Geldspenden für lokale Jugendprojekte trage der Weiler Lions Club dazu bei, jungen Leuten Perspektiven zu geben – durch Sport, Musik oder auch nur durch ein vernünftiges Frühstück vor der Schule. Ein Beitrag dazu, „dass radikale Tendenzen, dass Gewalttätigkeit weniger Chancen haben“.

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